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December 3rd, 2008

Thank you for reading.

Kurt Tucholsky – Weisheit (aus “Die Weltbühne”) Ist ja gar nicht von Tucholsky

October 28th, 2008

Update2: Ah, da bin ich, nach vielen Jahren, mal wieder einem Hoax erlegen. Das Gedicht ist nämlich gar nicht von Tucholsky. Der Hintergrund wird hier gut erklärt.

Björn hat mir eine eMail weitergeleitet in der dieses Gedicht von Kurt Tucholsky enthalten war. Ich würde sehr gerne auf eine Qeulle verweisen aber ich habe nichts dergleichen im Netz gefunden. Entweder weil es nichts gutes gibt oder weil ich in meinem fiebrigen Zustand nicht ein Mal mehr Google benutzen kann. Sucht es euch selbst aus.

Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen – echt famos!

Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.

Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.

Trifft’s hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!

Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.

Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.

Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und – das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!

Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.

Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.

Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in “Die Weltbühne”

Update: http://www.erlassjahr.de/blog/2008/10/28/kurt-tucholsky-zur-finanzkrise/

Premiere

October 27th, 2008

Ich bin jetzt wirklich sehr gespannt, denn der liebe Igor hat heute seine erste Tanzstunde. Nachdem er eine Wette verloren hat, muss er nun endlich den Einsatz einlösen und einen Uni-Tanzkurs besuchen. Jeden Montag. Ich bereite mich auf blaue Zehen vor und freue mich schon sehr darauf, endlich einen Kerl zu haben, der Tanzen kann lernt. Und morgen, zu unserem 5-Jährigen, kann er mir Essen ans Bett bringen, wenn ich nicht mehr Laufen kann.

Videos der Speaker, die zu Web 2.0 Expo kommen

October 7th, 2008

Hier ein paar Videos mit den Leuten, die auch als Redner auf der Web 2.0 Expo dabei sein werden. So könnt ihr euch einen guten Eindruck davon machen, welche Hirnies dabei sein werden. ;)

John Lilly, CEO Mozilla:

Ben ‘Let’s not fuck it up’ Hammersley

Markus Beckedahl

Jyri Engestrom (Jaiku, Google)

Martin Varsavsky

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Klassenfahrt nach Berlin

October 7th, 2008

Ich habe schon ein wenig über den HWH geschrieben, doch ein besonderes Interesse in diesem Herbst verdienen natürlich die zwei kommenden Wochen in Berlin. Ursprünglich war es ja nur die BerlinWebWeek, doch daraus wurde bereits deutlich mehr. Zum Beispiel wird es nächsten Dienstag, veranstaltet von Techweb und lifestream eine meetup mit Wordpress und deren Gründer. Zahlreiche andere Veranstaltungen, Meetings und lustige Abende sind ebenfalls geplant.

Und ich freue mich darauf wie ein kleines Kind.

Nun wird man sich vielleicht, wenn man die – ich sag es jetzt einfach – Szene ein wenig besser kennt, fragen: Warum? Eine legitime Frage. Die repititiven Besuche im St. Oberholz erscheinen zunächst nicht sonderlich kreativ, die meisten Deutschen, die anreisen werden, sieht man ständig wo anders. Jaja, es ist eine Klassenfahrt und es ist eine, die sich rund um das BarCamp Berlin und die Web 2.0 Expo gescharrt hat.

Wir Deutschen – ich kann nicht so gut über das restliche Europa sprechen, weil ich mich auf dem europäischen Markt nicht gut genug auskenne – haben kein Silicon Valley. Wir haben keinen Ort an dem wir ständig unseres Gleichen auf der Straße begegnen und bei einem Latte ein neues Startup gründen können. Das mag seine Vorteile haben aber es hat auch definitiv seine Nachteile. Hier zu Lande fehlt die kritische, kreative Masse. Es ist nicht so, dass wir keine klugen Köpfe haben. Ganz im Gegenteil. Wir sitzen nur nicht so sehr aufeinander. Es ist alles nicht sonderlich fest gezurrt. Dazu kommt natürlich noch die deutsche Unspontantität und dann braucht man sich nicht wundern, warum es alles nicht so ganz gut läuft, wie es vielleicht laufen könnte.

Doch es tut sich was. Berlin formiert sich, immer mehr, zu der Hauptadresse für “die Szene”. Das hat etwas mit Berlin an sich zutun doch auch einen guten Teil dazu tragen Veranstaltungen wie die Web 2.0 Expo bei, weil sie der deutschen Community hilft sich mit den internationalen Experten zu treffen, zusammen zu feiern und Ideen zu schmieden.

Und ja, feiern ist ein wichtiger Bestandteil dabei. Es gibt nach wie vor wenig, was Menschen schneller zusammen bringt als ein gemeinsames Bier und ich freue mich darauf einige Biere mit einigen mir noch Unbekannte zu trinken.

P.S.: Ja, ich freue mich natürlich auch darauf mit alten Bekannten und Freunden ein Bier zu trinken. Ist doch selbstredend. ,)

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XRDTB

October 3rd, 2008

La Red

September 16th, 2008

La Red

NetzpolitikTV: Christofer Fjellner über das Telekom-Paket

September 16th, 2008

Ich kann das Engagement von Markus nur unterstützen. Seine Arbeit ist wichtig und notwendig. Dieses Video wird weiterhelfen zu verstehen, worum es bei dem Telekom-Paket geht und warum es wichtig ist sich zu aktivieren und dagegen zu protestieren.